Kung Fu

Was ist Kung Fu?

KungFu (chin.  功夫, Gōngfū) ist ein Überbegriff für verschiedene chinesische Kampfstile. Im chinesischen bedeutet das Wort in etwa: „etwas durch harte Arbeit erreichtes“ und wird in China auch für andere Bereiche als der Kampfkunst verwendet. Die Chinesen verwenden hauptsächlich den Namen Wushu (chin. 武术, wǔshù) der wörtlich übersetzt Kampf (Wu) Kunst (Shu) bedeutet.

Viele Leute kennen Kung Fu von Filmen mit Schauspielern wie Jet Li, Jackie Chan, Bruce Lee, etc und von den Shows der Shaolin Mönche.

Wir unterrichten Kung Fu, Tai Chi und Qigong. Das Kungfu Training ist in zwei Bereiche unterteilt: Formen (Taolu) und Kampftraining (Sanda).

Kung Fu 1-3 (Taolu)

Im Kung Fu Kurs trainiert man eine Vielzahl an Schlägen, Tritten, Beinstellungen, Dehnübungen, Sprüngen und Waffentechniken. Die Bewegungsabläufe beginnen mit einfachen Kombinationen und werden Schritt für Schritt komplexer. Im fortgeschrittenen Training kommen Waffenformen dazu. Das KungFu Training (Stufen 1-3) ist sehr umfangreich und trainiert Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit, Balance, Ausdauer und Koordination.

Sanda & Qingda

Das Kampftraining (Sanda bzw. Sanshou) hat weniger komplexe Bewegungen, dafür ausschließlich Bewegungen die im sportlichen Zweikampf anwendbar sind. (keine Akrobatik, etc) Manchmal wird es auch als chinesisches Kickboxen bezeichnet wobei im Gegensatz zum Kickboxen auch Würfe trainiert werden.

Sanda wird mit Vollkontakt und Schutzkleidung trainiert (Kopfschutz, Zahnschutz, Handschuhe, Brustschutz, Tiefschutz, Schienbeinschutz). Bei Qingda wird mit Leichtkontakt und Schutzausrüstung gekämpft.

Tai Chi (Taijiquan)

Tai Chi ist ein Kung Fu Stil der langsam ausgeführt wird und viel Wert auf die Gesundheit des Körpers legt. Bei diesem Training kann man im hohen Alter noch ohne Probleme einsteigen. Anfänger lernen bei uns die weltweit berühmteste Tai Chi Form (taijiquan 24)

Taiji Quan ist ein Übungskomplex auf der Basis chinesischer Philosophie, Kultur und Kampfkunst. Durch die Taiji-Übungen lernt man, die Gesundheit durch das Gleichgewicht von Yin und Yang zu fördern, Harmonie zwischen Innerem und Äußerem, Geist und Körper, Ruhe und Bewegung zu schaffen.
In diesem Kurs liegt der Schwerpunkt beim Erlernen und Wiederholen der 24-teiligen Beijing-Form, der wohl bekannteste Taiji Quan-Form basierend auf dem traditionellen Yang-Stil.
Die 24-teilige Form beginnt mit einfachen Bewegungen, deren Schwierigkeitsgrad langsam gesteigert wird und kommt ohne die vielen Wiederholungen des traditionellen Taijiquan aus. Die spezifischen Techniken des Taijiquan werden jedoch in der 24-teiligen Form beibehalten und sind im Kern unverändert. Dieser Kurs ist sowohl für Taijiquan-Einsteiger und -Wiederholer als auch für sportliche interessierte Personen geeignet.

Kung Fu Stile

Die verschiedenen Stile im Kungfu werden eingeteilt in Nord- und Südstil, sowie innere und äußere Stile. Der bekannteste innere Stil ist Tai Chi (taijiquan). Andere bekannte Stile sind z.B. Xingyiquan und Baguazhang.

Die bekanntesten außeren Stile sind Changquan (Longfist), Shaolin Kung Fu und Nanquan (Südfaust). Weiters gibt es die bekannten Tierstile wie Affenstil, Tigerstil, Gottesanbeterin Kung Fu, usw.

Wir unterrichten in der Grundausbildung den Stil Changquan. Später können andere KungFu Stile wie Shaolin Kung Fu, Nanquan und weitere gelernt werden.

Waffen: Wir unterrichten eine Vielzahl verschiedene Waffenformen wie Stock, Schwert, Säbel, Speer, Kettenpeitsche, usw. Das Stocktraining beginnt nach ca. 6 Monaten Grundausbildung.